In einer Pressemeldung, die sich anscheinend unserer Aufmerksamkeit entzog, kündigten die Deutschen LichtFeld-Spezialisten von Raytrix eine exklusive Live-Demonstration zum Photokina Preview 2012 an.
Dem Artikel zufolge präsentierten Dr. Lennart Wietzke (Raytrix Mitgründer und Geschäftsführer) und sein Team die aktuelle Version der LichtFeld Kamera”, und demonstrierten vor einem ausgewählten Publikum live 3D LichtFeld-Auswertung und Software Refokus. Continue reading →
Lytro’s neue LightField-Kamera ist ohne Zweifel das erste Produkt einer völlig neuen Generation von Kameras, mit Möglichkeiten die bis vor kurzem als abgetan wurden.
Aber wie gut ist der Akku der Kamera, und wie viele Bilder kann man aufnehmen, bis man die Kamera wieder aufladen muss?
Dieser Artikel enthält alle Infos über Lytro’s integrierten Akku.
Wie bereits berichtet, kann man mit einer Lytro LightField Kamera bis zu 10 – 12 cm ans Motiv herangehen – zumindest, was den Standard Modus betrifft.
Mit dem vor kurzem vorgestellten Kreativ-Modus Feature, schwindet der Mindestabstand noch weiter – viel, viel weiter:
Wie Lytro schreibt, gibt es im Kreativ-Modus kein “zu nah” – sogar Bilder von Insekten, die über die Linse krabbeln, werden möglich:
In Creative Mode, there should not be an issue with “too close.” Ren, our founder, even shot a bug crawling across the camera lens.
Das bedeutet also, dass der Mindest-Fokusabstand im Kreativ-Modus (und wenn ganz ausgezoomt ist) praksich null ist. Bei vollem Zoom (8x) liegt der Mindestabstand bei ca. 1 Meter, d.h. man sollte tolle Nahaufnahmen von Tieren usw. bekommen können, die eine deutlich kleinere Schärfentiefe aufweisen (=schön verschwommener Hintergrund).
Lytro stellt den Kreativ-Modus in einem Video vor:
…und ein Beispiel eines Lebenden Bildes, das die extremen Makro-Fähigkeiten zeigt:
Die Bilder in der Lytro Galerie Lebender Bilder sehen super aus: Neben guter Bildkomposition zeigen sie auch wenig Bildrauschen und farbenfrohe Bilder mit hohem Kontrast. Offensichtlich zeigt man immer seine besten Bilder, um das Kundeninteresse zu wecken, aber ist die offizielle Galerie wirklich repräsentativ dafür, was aus der Lytro-Kamera herauskommt?
Es scheint, als wären zumindest einige der Bilder in der Galerie stark nachbearbeitet worden, um bessere Farbwerte und Sättigung zu erreichen:
Zum Vergleich dieses Beispiels lohnt es sich, die beiden Versionen in der offiziellen Galerie und das Original anzusehen.
Eine Nachbearbeitung der Lebenden Bilder ist also grundsätzlich möglich. Ist die Galerie ein Anzeichen dafür, dass es bald auch für die Benutzer möglich sein wird, ihre Lytro Bilder nachzubearbeiten?