Gigaray LichtFelder: Caching Framework für Echtzeit-Rendering

Vergleich der visuellen Degradation durch fehlende LichtFeld Daten (rot) während des Renderings mit 4 verschiedenen Methoden (Bild: Birklbauer et al. 2013) In herkömmlichen digitalen Bilddaten kann ein Bild durch einen Raster aus Pixeln mit x- und y-Koordinaten sowie Werten für Farbe und Helligkeit ausgedrückt werden. Die LichtFeld-Technologie ermöglicht es, zusätzliche Informationen aufzuzeichnen, indem auch die Richtung der Lichtstrahlen gespeichert wird. Diese zusätzlichen Daten eröffnen zwar aufregende neue Möglichkeiten, bewirken allerdings auch eine deutlich gesteigerte Dateigröße und mehr benötigte Rechenkapazitäten, die mit höheren Auflösungen noch weiter ansteigen.

Wissenschafter von der Johannes Kepler Universität in Linz stellen jetzt eine neue Caching Framework vor, die das Rendern sogenannter Gigaray-Lichtfelder in Echtzeit ermöglicht. Die Framework stellt eine optimierte und Ressourcen-sparende Methode zum live-Darstellen interaktiver LichtFeld Panoramas dar, z.B. des im Video gezeigten 360° Panorama LichtFelds mit 2.54 Gigarays und 7.6 GB an Bilddaten. Die Methode eignet sich aber auch zum 3D Volume-Rendering großer Datensätze, z.B. aus hochauflösenden Bildstapeln moderner Scanning-Mikroskope.

Die neue Caching Framework senkt die Prozessorlast erheblich, und öffnet damit die computer-seitige Tür zu hochauflösenden LichtFeldern und schnellerem Rendering.

Nähere Informationen:
Birklbauer, C., Opelt, S. and Bimber, O., Rendering Gigaray Light Fields, In proceedings of Eurographics (Computer Graphics Forum), 2013 (to appear)

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