Anleitung für bessere Lytro Fotos: Die besten Tipps für neue LichtFeld Fotografen

Du hälst zum ersten mal deine eigene Lytro LichtFeld Kamera in den Händen? Super!
Aber wie geht’s weiter?
Um gleich von Beginn an das Beste aus deinen Lebenden Bildern zu machen, empfehlen wir dir diese kurze Einführung von Lytro:

http://www.youtube.com/watch?v=P3UGP0cNNfE

Außerdem haben wir einige Tipps gesammelt, mit denen du dich etwas schneller in die LichtFeld Fotografie einarbeiten kannst. Sie werden dir hoffentlich helfen, mit deiner Lytro-Kamera bessere Bilder mit dramatischerem Refokus-Effekt zu machen.

Erzähl’ eine Geschichte

Am besten ist es, wenn man schon beim Fotografieren eine Idee hat, welche “Geschichte” man erzählen möchte. Du könntest zum Beispiel etwas im verschwommenen Hintergrund “verstecken”, oder Objekte so anordnen, dass die Betrachter/innen auf jedes einzelne scharf stellen können.

Beispiel: Versuch’s mit einem LichtFeld-Suchbild:


Komm näher! Noch näher!

Deine Lytro-Bilder werden maximal refokussierbar, wenn du wirklich ganz nahe an dein Motiv herangehst. Im Standard-Modus kann man bis 10-12 cm zum Objekt herangehen, und später noch immer auf alles scharf stellen. Das Hauptmotiv sollte nicht mehr als ein Drittel des Bildes einnehmen.
Wer Lytro-Bilder so macht, wie bisher mit normalen Kompaktkameras, wird höchstwahrscheinlich enttäuscht sein, weil kaum ein bemerkbarer Refokus-Effekt entsteht.

Beispiel: Traubenhyazinthen

Versuch’s mit einem anderen Winkel

Wenn du nicht gerade Macro- oder Portraitfotos mit deiner Lytro machst – und manchmal sogar dann – lohnt es sich, LichtFeld Fotos aus einem flachen Winkel aufzunehmen. Die Frontalansicht des Motivs (mit einem Einfallwinkel von 90 °) erzeugt normalerweise höchstens zwei verschiedene Fokusebenen: Den Vordergrund und den Hintergrund.
Machst du aber z.B. ein Lytro-Bild einer kleinen Blume, geh ganz nah an den Boden und mach dein Foto fast parallel dazu. Dadurch bekommst du gleich mehrere Fokusebenen, und erzeugst ein Bild, bei dem die Betrachter/innen auf mehrere Dinge scharf stellen können.

Beispiel: Tiger die Schmusekatze (Die verschiedenen Fokusebenen findest du am leichtesten mit Klicks entlang dem Boden)

Display-Ansicht verbessern – Kamera drehen

In Situationen, die nur einen sehr steilen Einblickwinkel auf das Display erlauben, erscheint das Display schnell weiß oder schwarz. Grund dafür ist das Überschreiten des maximalen vertikalen Blickwinkels. Wird die Kamera aber um 90 Grad gedreht (d.h. der Auslöser liegt auf der linken oder rechten Seite), dann nutzt man den größeren horizontalen Einblickwinkel, wie er bei den meisten Displays vorkommt, besser aus. (Relativ) von der Seite aus gesehen – und nicht von oben oder unten – sieht man also mehr von der Display-Anzeige.

Supernah dank Kreativ-Modus

Der Kreativ-Modus ist eine spezielle Einstellung, die dem Benutzer mehr Kontrolle über den Refokus-Bereich gibt. Man kann damit einen schmaleren Schärfebereich definieren, zudem verringert sich der Mindestabstand auf null.
Dieser Modus ist am besten für extreme Makro-Fotos geeignet (z.B. von Essen), oder für Situationen in denen man nicht nah genug an das Motiv herankommt, und viel Zoom benötigt.

Beispiel: Super-MaKro Bild einer Honigbiene

Belichtungskorrektur

Im Standard-Modus erlaubt die Lytro-Kamera auch das Einstellen der Belichtung: Per Fingertipp auf den interessanten Bereich des Bildes sagt man seiner Kamera, was nicht zu hell und nicht zu dunkel sein darf.

Besser teilen: Lass die Betrachter/innen deine Bilder erkunden

Lebende Bilder machen am meisten Spaß, wenn die Betrachter/innen die Bilder selbst erforschen können.
LichtFeld Bilder sollte man also so teilen, dass das eigentliche Motiv unscharf ist. Dazu einfach in der Desktop Software auf etwas anderes fokussieren. Beim Hinaufladen wird die aktuelle Fokus-Einstellung übernommen und als Start-Fokus gesetzt.

Beispiel: Unser “Guess what” Bild, das auf der Lytro Facebook Wall gefeatured wurde.

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